Zuchtstandard
Herkunft:
Aus Oberitalien um 1850 nach Österreich und Süddeutschland eingeführt.

Gesamteindruck:
Huhnartig, hoch aufgerichtet, Kopf und Schwanz hochgetragen, stolz und
forsch erscheinend. Je kürzer der Rumpf, desto besser.
Fast so breit wie lang, aber kräftig. Dabei darf die Eleganz nicht fehlen

Rassemerkmale: (Standardänderung 2006)

Kopf: Langgestreckt, wenig gewölbt, Stirn schmal.
Augen: Etwas tiefliegend, bei Weiß dunkel, bei den anderen orangefarbig bis rot; Rand bei Weiß lebhaft rot, sonst je nach Gefiederfarbe grau oder fleischfarbig, ein rötlicher Rand ist gestattet.
Schnabel: Mittellang und stark, Oberschnabel wenig gebogen; bei Weiß, Rot und Gelb wachsfarbig, bei Braun hornfarbig, bei den anderen dunkel; Warzen glatt.
Hals: Sehr lang, wenig gebogen, senkrecht getragen, fast gleich dünn, jedoch Verbindung mit der Brust nicht zu schroff. Kehle tief ausgeschnitten.
Brust: Hoch getragen, nicht gespalten;
Bauch kurz und rund, Hinterpartie nicht zu schmal und gut befiedert.
Rücken: Kurz und breit, eine waagerechte Linie bildend, gegen den Bürzel zu aufsteigend.
Flügel: Sehr kurz, am Bug ziemlich breit, an der Brust lose anliegend.
Schwingen: kurz und schmal, vor dem Schwanz hochgebogen und gekreuzt getragen.
Schwanz: an der Basis breit, nach dem Ende zu schmäler werdend, sehr kurz, wie abgeschnitten, mit dem Rücken einen rechten Winkel bildend, nicht gespalten;
Keil voll befiedert, kissenartiges Aussehen.
Beine: Schenkel lang hervortretend, kräftig, Schenkelfedern nicht zu lang und gut anliegend;
Läufe sehr lang, stark, unbefiedert, Gelenk gestreckt, Zehen lang und kräftig, gut gespreizt.
Gefieder: Nicht sehr dicht, aber fest anliegend.

Farbenschläge: (Standardänderung 2006)
Weiß, Schwarz, Blau mit schwarzen Binden, Braun, Rot, Gelb, Blaugehämmert, Braunfahl-Gehämmert, Braunfahl,
Muselköpfe mit und ohne Flügelrose, Blau, Schwarz, Braun, Rot und Gelb.
Tiger in Blau, Schwarz, Braun, Rot und Gelb;
Schecken in Blau, Schwarz, Braun, Rot und Gelb

Farbe und Zeichnung: (Standardänderung 2006)
Alle Farben möglichst rein und satt, Binden durchgehend, schmal;
Tiger so gleichmäßig wie möglich gezeichnet; Schwingen und Schwanz farbig.
Schecken mit regelmäßig verteilter farbiger Zeichnung; Schwingen beidseitig und Schwanz möglichst gescheckt.

Grobe Fehler: (Standardänderung 2006)
Langer, plumper, nach hinten hängender Körper;
kurzer, dicker oder zu flacher Kopf; übermäßig langer, dünner Schnabel; kurzer, dicker Hals; kurze oder X-Beine; langer, zu schmaler, zu breiter oder zu flach getragener Schwanz; hängende, zu stark gekreuzte Flügel; schmale, tiefe oder gespaltene Brust; sehr unreine Farbe oder Zeichnung.

Bewertung:
Gesamteindruck — Form und Größe — Halslänge — Standhöhe —
Kopf — Farbe

Ringgrösse: D 9